• Ein Hauch von Dramatik.

Stoff Samt

Stoff Samt: 80 % Baumwolle – 10 % Viskose – 10 % Polyester

Unser Samt besticht durch seine weiche Haptik und seinen schimmernden Glanz. Er ist ein besonders edles und langlebiges Gewebe und zählt durch seinen hohen Baumwoll-Anteil zu den robusteren Samtsorten. Bedingt durch den eingearbeiteten, kurzen Fadenflor lässt Samt unterschiedliche Strichrichtungen sichtbar werden. Dadurch entstehen feine Schattierungen und Akzente, die Ihr Sofa trotz seiner klaren Design-Linie zu einem wahren Hingucker, mit einem Hauch Dramatik, werden lassen.

Hinweis: Aufgrund der kurzflorigen, vertikal eingebundenen Polfäden besitzt der Samt eine höhere Scheuerbeständigkeit als Flachgewebe. Dies hat aber auch zur Folge, dass der Stoff stärker auf Druck, Wärme und Feuchtigkeit reagiert und sich mit der Zeit leichte Druckstellen bilden können.

Testergebnisse Stoff Samt

Scheuerbeständigkeit: 100.000 Touren

Im Rahmen dieser Verschleißprüfung wird untersucht, wie schnell bei Flachgeweben Fasern durchschleißen. Ein Teststoff und ein Gewebe werden dazu so lange aneinandergescheuert, bis maximal drei Fasern eines Flachgewebes zerstört sind. Die Strapazierfähigkeit der Sitzfeldt-Stoffe liegt zwischen 20.000 und 50.000 Scheuertouren nach Martindale (die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel – DGM – fordert als Standard für die Erteilung ihres Qualitätssiegels lediglich 15.000 Scheuertouren).

Lichtechtheit: 6

Alle textilen Gewebe leiden unter der Einwirkung direkter Sonneneinstrahlung. Dunkle Farben verändern sich durch die Lichteinwirkung schneller als hellere. Die Bewertung von Farbechtheit von Textilien gegenüber dem Tageslicht wird in einer Skala von 1 bis 8 klassifiziert, wobei 1 die schlechteste und 8 die beste Lichtnote darstellt.

Reibechtheit (Farbabrieb): 3-4

Als Reibechtheit wird die Widerstandsfähigkeit der Farbe von Möbelstoffen gegenüber einem Abreiben oder Abfärben an andere Textilien bezeichnet. Die Beurteilung erfolgt in 5 Stufen (Echtheitszahlen), wobei Stufe "5" eine sehr hohe Reibechtheit bedeutet und Stufe "1" eine sehr geringe. Man unterscheidet zwischen Trocken- und Nassreibechtheit – hier angegeben: Reibechtheit in trockenem Zustand. Die Sitzfeldt-Stoffe haben sehr gute Werte zwischen 4 und 5, dennoch können Abfärbungen durch und auf andere Textilien (z. B. dunkel Jeans auf hellem Stoff) nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Eigenschaften der verwendeten Fasern

Baumwolle

Baumwolle ist eine pflanzliche Faser, die aus den Samenschutzfasern der Fruchtkapsel der Baumwollpflanze gewonnen wird. Baumwollgewebe zeichnen sich durch ihre hohe Strapazierfähigkeit aus. Sie sind sehr reißfest und übertreffen andere Fasern hinsichtlich ihrer Scheuerfestigkeit. Darüber hinaus ist sie durch ihre sehr gute Feuchtigkeitsaufnahme außerordentlich hautsympathisch und zeigt hervorragende hygienische Eigenschaften. Allerdings sollten Baumwollbezüge aufgrund der niedrigen Lichtechtheit im Vergleich zu Wolle keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden.

Viskose

Viskose ist eine Synthetikfaser auf Zellulosebasis, die aus organischen Rohstoffen hergestellt wird. Der weiche Griff und seidige Glanz sind typisch für Viskose. Auch die hygienischen Eigenschaften sind aufgrund ihres hohen Quellvermögens ausgezeichnet. Bei der Herstellung von Viskose werden die Faserrohstoffe in flüssige Form gebracht, durch Düsen in Faserform überführt und dann erhärtet. Wie bei allen Synthetikfasern lässt sich auch bei Viskose eine völlig gleichmäßige Qualität herstellen.

Polyester

Bei synthetischen Faserstoffen werden die Atome und Moleküle der Rohstoffe neu angeordnet, indem lange, künstliche Molekülketten gebildet werden. Aus diesen Molekülketten werden Fasern gewonnen, die außergewöhnliche Eigenschaften mitbringen. In Sitzfeldt Stoffen ist Polyester verarbeitet – neben Polyamide eine der wichtigsten synthetischen Fasern. Polyester zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Festigkeit und geringe Feuchtigkeitsaufnahme aus. Hinzu kommen die hohe Elastizität und sehr gute Lichtbeständigkeit. In den Eigenschaften ergibt sich dadurch bei Polyester eine starke Ähnlichkeit zu den Naturfasern Wolle und Seide.

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